Ladestationen für Pedelec Akkus

 

In Hameln am Bahnhof und am Weserradweg sind öffentliche Ladestationen für Pedelec Akkus eingerichtet worden. Wir haben uns das am Bahnhof genauer angesehen. Leider haben wir unser Ladefach nicht wieder öffnen können.

 

Ladesäule

Am Bahnhof habe ich die erste Ladesäule entdeckt. Die haben wir dann auch näher getestet. Die zweite Säule steht an den Fahrradboxen am Weserradweg am Gericht.

Die Säule am Bahnhof steht an den Fahrradständern gegenüber vom Centralen Krankentransport. Am Samstag Mittag hatte ich mich dann mit Matthias dort getroffen. Matthias fährt ein KTM Pedelec mit Bosch Intube Akku (das sind diese langen Dinger die im Rahmen integriert sind). Ich hatte bedenken, dass diese Akkus überhaupt in das Ladefach passen.

Bevor Matthias eintraf hatte ich etwas Zeit. Zwei der vier Fächer waren verschlossen. Ob ein Akku dort geladen wurde konnte ich nicht feststellen. Eigentlich kann dann ja das Pedelec ohne Akku nicht weit sein. Aber ich konnte keines entdecken. Entsprechend der Anleitung probierte ich das Schloß aus. Nur Klappe schließen und vier Ziffern eintippen. Mir fiel nichts weiter ein als 1-2-3-4. Die Klappe war verschlossen. Zum Öffnen wieder 1-2-3-4 eingeben und eine grüne LED sollte leuchten. Die konnte ich aber nicht entdecken. Nur zwei rote die nach der Eingabe kurz aufblitzen. Auch nach mehrmaliger Eingabe, auch mit Matthias Hilfe, konnte ich die Klappe nicht wieder öffnen. Zum Glück hatte ich meinen Akku nicht hinein gelegt. Aber kein Problem. Die Benutzung ist auf 8 Stunden begrenzt. Danach kann man gegen 20,-€ den Akku im Rathaus wieder abholen. So jedenfalls steht es auf der Anleitung. Also ist jemand in der Lage die Klappe auch ohne meinen Code zu öffnen.

 

Matthias hatte sein Ladegerät mitgebracht. Nach etwas Fummelei konnte er seinen Akku dem Pedelec entnehmen. Zum Glück passte das lange Ding so gerade in das Fach. So kann man nur hoffen, dass die Industrie nicht schon bald noch längere Akkus herstellt! In dem Fach befindet sich lediglich eine 230V Steckdose. Also mußte auch das Ladegerät untergebracht werden. Klappe zu und ... Nein, wir haben nicht abgeschlossen!

Eine gute Idee für Radreisende ihren Akku hier aufzuladen. Hamelner oder Pendler werden das Angebot kaum nutzen. Gewöhnungsbedürftig ist die Tastatur. Die Tasten haben keinen Druckpunkt. Ein Quittungston ist auf Grund der Umgebungsgeräusche kaum zu hören, wenn es so etwas überhaupt gibt. Die kleinen LED's sind bei Sonne kaum wahrnehmbar. Wo bleibt mein Bike während der Ladezeit? Überdachung gibt es nicht. Bei vielen Pedelecs ist der Akku von oben zu entnehmen und dann bleibt das Akkufach am Bike offen. Wenn es regnet, kann Wasser eindringen. Bei der Anlage am Weserradweg mußte ich feststellen, daß alle 4 Fächer verschlossen waren. Ein Pedelec ohne Akku war jedoch auch hier nicht zu sehen.


https://hameln-pyrmont.adfc.de/neuigkeit/ladestationen-fuer-pedelec-akkus

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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