Radtour zum Schaumburger Bienenhaus
Was, bitte, ist das Schaumburger Bienenhaus? Martin hat es auf seiner letzten Tour gezeigt und die Radelnden waren begeistert. Und wo ist eigentlich die Hamelquelle?

Was bitte ist das Schaumburger Bienenhaus?
Um diese Frage zu klären, haben sich am Samstag, 18. Juli, erst sechs, später sieben Radelnde auf den Weg nach Reinsdorf/Apelern unter souveräner und routinierter Leitung von Martin gemacht. Wieder mal hatte er spannende und interessante Wege ausgesucht. Es ging teils über Stock und Stein, bergauf und bergab. Über die Heisenküche und Flegessen nach Hamelspringe. Auf dem Weg dorthin hörte man des Öfteren aus den Mündern der Radelnden: „Hier war ich ja noch nie, zauberhaft“.






Hamelspringe, dort wo die Natur entspringt. Hier hat die Hamelquelle (Naturdenkmal) ihren Ursprung, im Quellgebiet unterhalb des ehemaligen Steinbruchs der heutigen Eulenflucht. Sie entsteht aus einzelnen, kleinen Wasserläufen, die auf dem Weg ins Tal versickern und unterirdisch weiterfließen. Hier machte die Gruppe eine kleine Rast und genoss das Rauschen des Wassers. Auch das Wasserschloß in Hülsede wurde ausgiebig begutachtet bevor der Weg unter da A2 hindurch nach Pohle führte. Durch das zauberhafte Auetal ging es weiter zum Ziel: Die Waldimkerei, das Bienenhaus in Reinsdorf/Apelern. Das in Deutschland einzigartige Bienenhaus ist ein Ort für Begegnung und Forschung, pädagogische und kulturelle Veranstaltungen. Es inspiriert zur Achtsamkeit, öffnet Wege und regt zur Selbstreflexion an. Im Leben der Honigbienen begegnen sich krasse Gegensätze. Innenwelt und Außenwelt, Aktivität und Passivität, Bienengift und süßer Honig. Daher bot sich hier eine ausgiebige Rast mit Einkauf in dem Honigshop, der die Herzen der Honigliebhaber höherschlagen ließ, an und die Satteltaschen und Rucksäcke waren in Null Komma Nichts gefüllt.






Der Rückweg bei bestem Wetter führte über Langenfeld zum leckeren Kaffee und Kuchen an der Schillat-Höhle. Von dort aus ging es stetig mehr oder weniger bergab nach Zerzen am Fuße des Berges Hohenstein über Krückeberg und Fischbeck direkt zu einem kühlen Bier auf den Werder. Eine wunderschöne Tour unter allerbester Leitung war zu Ende.
Text Karin Kellerer
Fotos: Karin Kellerer und Martin Heinke






Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen
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weiterlesenMenschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.
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